Info zu Raritäten für Höhenlagen - Kaelin & Helbling AG

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Spezialitäten
Eine Auswahl an Raritäten

Speierling

Der Speierling (Sorbus domestica) ist eng mit der Eberesche (Sorbus aucuparia) verwandt und zählt wie diese zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Früher wurde der Speierling vor allem wegen seines Holzes und seiner Früchte sehr geschätzt. Besonders beliebt war das Obstgehölz bei den Römern, die es vermutlich mit über die Alpen in unsere Gefilde brachten. Auch Karl der Grosse liess den Speierling wegen seines vielfältigen Nutzens anbauen.
Im Mai öffnen sich die etwa zehn Zentimeter grossen, weissen, kegelförmigen Schirmrispen vom Speierling. Sie verströmen einen zarten, angenehmen Duft und locken zahlreiche Insekten an. Die Bestäubung übernehmen Bienen. Der Speierling ist nur etwas für geduldige Liebhaber. Die ersten Blüten vom Speierling sind in der Regel ab etwa 10 bis 15 Jahre alten Bäumen zu erwarten. Die weissen, kegelförmigen Schirmrispen öffnen sich Ende Mai/Anfang Juni und duften sehr angenehm.
Der Speierling ist ein stattlicher Baum mit den für die Gattung Eberesche typischen Blüten und Blättern, jedoch mit rauer Borke, die an Birnbäume erinnert.

Die gelbgrünen Früchte birnen- bis apfelförmig, zwei bis vier Zentimeter lang und bis zu drei Zentimeter dick. Vögel und Säugetiere, die die Früchte fressen, tragen zur Verbreitung der Samen bei. Auch wir Menschen können die Beeren roh essen, sie schmecken jedoch sehr herb. Außerdem lassen sich die Früchte vom Speierling zu Kompott verarbeiten. In Verbindung mit Äpfeln, Birnen oder Quitten ergeben sie eine Konfitüre mit besonderer Geschmacksnote. Freistehend auf Streuobstwiesen erreicht der Baum eine Höhe von bis zu 15 Metern, in seltenen Fällen kann er auch 20 Meter hoch und bis zu 12 Meter breit werden. An ihm zusagenden Plätzen kann der Baum bis zu 150 Jahre alt werden.

Melonenbirne

Die mehrjährige Melonenbirne findet immer mehr Anhänger und so Verbreitung. Sie ist unter den Namen Birnenmelone, Melonenbirne, Pepino, Solanum Muricatum oder auch Melonenpflanze bekannt. Die Frucht der Pepino, die je nach Art 10 bis 20 cm gross wird, schmeckt etwa wie eine Mischung aus Birnen und Melonen. Ähnlich wie sie schmeckt, sieht die Frucht auch aus: Die Früchte sind gold / gelb mit lila Streifen, in Grösse einer Birne und die Form ähnelt einer Melone. Ähnlich wie Tomaten oder Kartoffeln gehört die Melonenpflanze zu der Familie der Nachtschattengewächse.  Die Melonenpflanzen sind buschig, wachsen bis zu einem Meter hoch und eignen sich ideal als Topfkultur für Garten, Balkon oder Terrasse.
Melonenbirnen (oder Birnenmelonen) können über Samen oder Stecklinge vermehrt werden. Schneller und unkomplizierter geht auf jeden Fall die Vermehrung der Melonenpflanze über Stecklinge. Dazu einfach von einer bestehenden Melonenbirne einen etwa 10 cm langen Steckling abschneiden und ca. 4 cm tief in feuchten Sand stecken oder in ein Glas Wasser stellen. Nach zwei bis drei Wochen hat der Steckling genug Wurzeln gebildet, um in den endgültigen Topf oder Kübel gesetzt zu werden. erbildung bestens geeignet. Das Pflanzsubstrat sollte locker und humusreich sein.


Apfelrose


Diese schöne Blute der Apfelrose ist in Höhenlagen von bis zu 1980 Meter zu finden. Auch unter dem Namen Rosa pomifera ist sie bekannt. Die (bot.) Rosa villosa bevorzugt einen kalkhaltigen Standort. Idealerweise in der Sonne oder im Halbschatten. Auch in den flacheren Gebieten ist diese wunderschöne Rose gut vertreten. Das liegt am gezielten Anbau, aufgrund ihrer großenHagebutten. Die Rosa villosa ist ein wunderschön duftendes Ziergehölz und dient den
Vögeln als Nahrungsquelle. Für die Hang- und Bodenbefestigung ist sie dank ihrer leichten  
Ausläuferbildung bestens geeignet. Bienen und zahlreiche andere Insekten erfreuen sich an den einfachen Blüten dieser Rose. Diese bieten ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Über die ausgebildeteten Hagebutten freuen sich nicht alleine die Vögel. Die bis zu 25 Millimeter lange, kugelig-eiförmige Frucht ist hauswirtschaftlich verwendbar. Ihr breiiges Fruchtfleisch ist von einem angenehm säuerlichen Geschmack und eignet sich einzigartig für die Herstellung von Marmelade.  


Einkorn


Einkorn: Ein Urgetreide kehrt zurück. Seit einigen Jahren wird das Einkorn wieder neu entdeckt. Immer mehr Bio-Landwirte setzen auf die anspruchslose Getreidesorte, die auch auf Böden wächst, auf denen Weizen nicht mehr gedeiht. Das Getreide ist ausserdem sehr widerstandsfähig und dadurch für den ökologische Landbau gut geeignet: Seine Körner besitzen eine feste Umhüllung, die das Korn vor Pilzen und Schädlingen schützt.
Einkorn hat einen leicht nussigen, aromatischen Geschmack und ist reich an Mineralien und Ballaststoffen. Ausserdem ist es sehr eiweissreich. Mittlerweile ist bei einigen Biobäckern Brot und Gebäck mit Einkorn erhältlich, ebenso bieten manche Bioläden Einkornmehl an. In der Antike geschätzt, im Mittelalter vergessen Einkorn zählt wie Emmer zu den Urgetreiden und wird manchmal auch als Steinzeitweizen bezeichnet. Auch der Gletschermann "Ötzi" soll sich von dem Getreide ernährt haben. In der Antike kultivierten die Römer das Einkorn, im Mittelalter wurde es zunehmend vom Dinkel verdrängt und geriet schliesslich fast völlig in Vergessenheit.
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